Information zum Coronavirus und Besprechungs- bzw. Notarterminen:

Wir sind für Sie da und wir bleiben für Sie da; selbst wenn eine Ausgangssperre verhängt wird!

Nach Ansicht der Notarkammer Bayern ist der Gang zum Notar ein triftiger Grund i.S.d. Allgemeinverfügung zur Ausgangssperre. Wir gehen davon aus, das in NRW nichts anders gelten wird. Gleiches gilt für Anwaltssachen, es sei denn, die Sache eilt nicht.

Der Zutritt der Notare zu den Beteiligten ist gem. § 30 Abs. 4 Satz 2 IfSG zu gestatten, andersherum auch der Zutritt der Beteiligten zu den Notaren. Eine Nachweispflicht besteht im Hinblick auf die Verschwiegenheit wohl nicht, § 18 BNotO.

Zur Reduzierung von unentdeckten Ansteckungsketten, sowie zum Schutz unserer Mitarbeiter folgende Bitte sowohl im Notar- wie auch im Anwaltsbereich:

Mandanten aus Risikogebieten und Mandanten mit Anzeichen einer Infektion wenden sich bitte telefonisch an uns und suchen unsere Büros NICHT auf. Alle Personen, die zur Beurkundung/Besprechung nicht zwingend erforderlich sind, bitten wir davon abzusehen, Urkundsbeteiligte/Mandanten zu uns zu begleiten. Ältere Personen, Personen die einer Risikogruppe angehören oder Kinder zu betreuen haben, bitten wir von dem Besuch abzusehen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer Nachgenehmigung bei Beurkundungen. Zu Fragen hierzu wenden Sie sich bitte telefonisch an uns. Alle bereits vereinbarten Besprechungtermine werden stattfinden, aber nur noch TELEFONISCH. Bitte rufen Sie zum vereinbarten Termin an, bzw. werden wir versuchen, Sie zu erreichen. Bitte kommen Sie zu Besprechungstermine nicht mehr persönlich in unsere Büros. Bereits vereinbarte Beurkundungstermine finden statt.

Danke für Ihr Verständnis

Erbrecht Ehegattenerbrecht

Wenn es kein Testament gibt, erbt der Ehegatte nur, wenn die Ehe zum Todeszeitpunkt bestand und auch kein Scheidungsantrag vom Erblasser gestellt war und der Erblasser auch nicht in einem Scheidungsverfahren der Scheidung zustimmt hatte.

Die Höhe des Ehegattenerbteils bestimmt sich nach dem ehelichen Güterstand und danach, wie nah die nächsten Hinterbliebenen mit dem Erblasser verwandt waren.

Sind neben dem Ehegatten Abkömmlinge des Erblassers erbberechtigt, so erbt der überlebende Ehegatte zu ¼. Sind neben dem Ehegatten Eltern, Geschwister, Nichten, Neffen oder Großeltern erbberechtigt, so erbt der Ehegatte zu ½. Weiter entfernte Verwandten des Erblassers erben nicht, wenn der Erblasser verheiratet war. Sind Cousins oder Cousinen die nächsten Verwandten, erbt der überlebende Ehegatte den gesamten Nachlass.

Hinzu kommt beim gesetzlichen Güterstand ein Zuschlag von ¼, egal ob der verstorbene Ehegatte einen (höheren) Zugewinn erwirtschaftet hatte.. Dies bedeutet, dass der überlebende Ehegatte einer Ehe, für die zum Zeitpunkt des Erbfalles der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft galt, neben Abkömmlingen zu ½ erbt und neben Eltern, Geschwister, Nichten, Neffen oder Großeltern zu ¾.

Auch wenn Gütertrennung vereinbart war, erbt der Ehegatte neben einem oder zwei Abkömmlingen genauso viel wie diese, also neben einem Kind zu ½ und neben zwei Kindern zu 1/3.

Daneben steht dem überlebenden Ehegatten des Erblassers der sogenannte "Voraus" zu, der größer oder kleiner, je nachdem mit wem zusammen der überlebende Ehegatte erbt.

Ist der überlebende Ehegatte neben Geschwistern, Eltern oder neben Großeltern des Erblassers gesetzlicher Erbe, so gebühren ihm zusätzlich zum gesetzlichen Erbteil der Hausrat und die Hochzeitsgeschenke als Voraus. Dazu gehören auch wertvolle Haushaltsgegenstände wie Gemälde und Antiquitäten, ebenso ein gemeinsam genutztes Auto, nicht persönliche Sachen des Erblassers wie Schmuck, beruflichen Zwecken dienende Sachen oder auch Münz-Briefmarken- oder sonstige Sammlungen.

Erbt der überlebende Ehegatte neben Kindern, so gebühren ihm diese Gegenstände nur, soweit er sie zur Führung eines angemessenen Haushalts benötigt.

Sprechen Sie uns einfach an. Wir regeln das für Sie!