Information zum Coronavirus und Besprechungs- bzw. Notarterminen:

Wir sind für Sie da und wir bleiben für Sie da; selbst wenn eine Ausgangssperre verhängt wird!

Nach Ansicht der Notarkammer Bayern ist der Gang zum Notar ein triftiger Grund i.S.d. Allgemeinverfügung zur Ausgangssperre. Wir gehen davon aus, das in NRW nichts anders gelten wird. Gleiches gilt für Anwaltssachen, es sei denn, die Sache eilt nicht.

Der Zutritt der Notare zu den Beteiligten ist gem. § 30 Abs. 4 Satz 2 IfSG zu gestatten, andersherum auch der Zutritt der Beteiligten zu den Notaren. Eine Nachweispflicht besteht im Hinblick auf die Verschwiegenheit wohl nicht, § 18 BNotO.

Zur Reduzierung von unentdeckten Ansteckungsketten, sowie zum Schutz unserer Mitarbeiter folgende Bitte sowohl im Notar- wie auch im Anwaltsbereich:

Mandanten aus Risikogebieten und Mandanten mit Anzeichen einer Infektion wenden sich bitte telefonisch an uns und suchen unsere Büros NICHT auf. Alle Personen, die zur Beurkundung/Besprechung nicht zwingend erforderlich sind, bitten wir davon abzusehen, Urkundsbeteiligte/Mandanten zu uns zu begleiten. Ältere Personen, Personen die einer Risikogruppe angehören oder Kinder zu betreuen haben, bitten wir von dem Besuch abzusehen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer Nachgenehmigung bei Beurkundungen. Zu Fragen hierzu wenden Sie sich bitte telefonisch an uns. Alle bereits vereinbarten Besprechungtermine werden stattfinden, aber nur noch TELEFONISCH. Bitte rufen Sie zum vereinbarten Termin an, bzw. werden wir versuchen, Sie zu erreichen. Bitte kommen Sie zu Besprechungstermine nicht mehr persönlich in unsere Büros. Bereits vereinbarte Beurkundungstermine finden statt.

Danke für Ihr Verständnis

Strafrecht Jugendstrafrecht

Kinder unter 14 Jahren sind strafunmündig. Gegen sie kann eine Strafe im Strafverfahren nicht ausgeurteilt werden. Jugendliche von 14 bis 18 Jahren sind zwingend nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) zu behandeln. Bei sogenannten Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre) ist zu prüfen, ob nach dem Reifegrad des Heranwachsenden das Jugendstrafrecht oder das Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung gelangen soll.

Anders als im Erwachsenenstrafrecht steht beim Jugendstrafrecht nicht der Strafgedanke im Vordergrund. Im Vordergrund steht im Jugendstrafrecht die Erziehung des Jugendlichen. Der Jugendliche soll durch eine Strafe spüren, dass er gegen Regeln verstoßen hat. Jedoch soll die Strafe in erster Linie dazu dienen, den Jugendlichen wieder „auf den rechten Weg“ zu bringen. Der Jugendliche soll mit der Strafe erzogen werden, in Zukunft keine Straftaten mehr zu begehen. Die Straffunktion der Strafe tritt hinter dem Erziehungsgedanken zurück.

Als Strafen im Jugendstrafrecht sind die Verwarnung, die Erteilung von Weisungen, der Jugendarrest und die Jugendstrafe zu nennen.

Bei Straftaten durch Jugendliche ist zu berücksichtigen, dass Jugendliche sich leichter zu einer Tat hinreißen lassen, sich von anderen beeinflussen lassen und sie die Folgen einer Tat nicht in dem Maße überblicken können, wie es von einem Erwachsenen erwartet wird. Zudem ist bei Jugendlichen verstärkt zu berücksichtigen, dass ihnen durch die Straftat nicht die Zukunft verbaut wird.

Ziel einer Strafverteidigung im Bereich des Jugendstrafrecht ist es daher zum einen mit den Jugendlichen und seinen Eltern die möglichen Folgen zu erörtern. Zum anderen ist alles daran zu setzen, den Jugendlichen vor einer Haftstrafe zu bewahren. Zum erreichen dieser Ziele stehen der Verteidigung in Jugendstrafsachen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, die möglichst frühzeitig mit uns besprochen werden sollten.

Falls Sie oder Ihr Kind Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren sind, sollten Sie sich schnellstmöglich mit uns in Verbindung setzen. Wir werden mit Ihnen dann umfänglich besprechen, was Ihnen oder Ihrem Kind droht und wie man die Folgen der Tat für Sie oder für Ihr Kind möglichst gering halten kann.

Sprechen Sie uns einfach an. Wir regeln das für Sie!